1. Spieltag
Schlaff vs. Secura 1:3
Bericht

Und holprig geht es weiter…

 

 

Um das Auftaktspiel aus der Saison (2:2 gegen Cherusker) vergessen zu machen, kam uns die Pokalrunde sehr gelegen. Hochmotiviert und gegen einen personell schwächelnden Gegner (12 Mann zu Beginn, dazu eine unglückliche Verletzung in der ersten Spielminute) begannen wir engagiert unser Spiel und kamen gleich in der Anfangsphase zu einigen hochkarätigen Chancen. Leider blieb uns das nötige Quäntchen Glück vorerst verwehrt oder, um es auch einmal drastisch zu sagen, wir waren unfähig das Runde in das Eckige zu befördern.
So häuften sich die Chancen, der Spielstand änderte sich allerdings nur einmal nach 15 Minuten, nach schöner Kombination über die Außen (1:0).
Die erste Halbzeit schien vielversprechend, alleine nach Torchancen hätte es noch vier-, fünfmal klingeln müssen (Pfostenschuss, Abseitstreffer, Lattenschuss aus 3m Tordistanz, verschossene Eins-gegen-Eins Situation…). Aber es kam wie es kommen musste: noch mit dem Pausenpfiff köpfte der Gast unbedrängt eine Ecke zum aus unserer Sicht überraschenden 1:1 ein. Pause.

 

In der Halbzeit blieb nicht viel zu bemängeln, außer der katastrophalen Ausbeute vor dem Tor. Leider führte das dazu, dass wir als Mannschaft in Halbzeit zwei zu lasch agierten und komplett den Zugriff auf das Spiel verloren. Schwach geführte Zweikämpfe, sowie inkonsequent abgeschlossene Angriffe ließen den Gast immer stärker werden, der sich aber zumeist auf das Konterspiel verlegte.
Und das Erfolgreich! 20 Minuten vor dem Ende nutzte Secura einen katastrophalen Fehler im Aufbauspiel unsererseits, um überraschend den Führungstreffer zu erzielen (1:2).
Aufbäumen? Jetzt-Erst-Recht-Haltung? Fehlanzeige.
Von der vorherigen Schlampigkeit im Abschluss und dem überraschenden Rückstand sichtlich konsterniert, zerfiel unser Spiel in Bröckchen aus der Ursuppe des Fußballs. Kaum Spielkultur und nur ab und an eine Einzelaktion sorgten kaum noch für Torgefahr gegen einen immer tiefer stehenden Gast.
Negativen Höhepunkt bildete gut zehn Minuten vor dem Ende ein letzter Konter, welchen wir mit einer unglaublichen Abgebrühtheit ins eigene Tor beförderten
wenn wir doch nur vorne so treffen würden!! (1:3 Endstand)

 

Mit einer unglaublich deprimierenden Leistung verabschieden wir uns nun also aus dem Pokal und müssen uns eingestehen, dass eine Mannschaft, die aus 20 Großchancen nur eine nutzt auch verdient verloren hat.
Nun gilt es aus der starken ersten Hälfte die richtigen Schlüsse zu ziehen, den Schuhspanner aus den Töppen zu nehmen und im nächsten Spiel gegen den Welt Verein die Bude endlich einzuschießen
mit aller Konsequenz!

Jogi

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