Mut und Wille zum Erfolg werden belohnt!

Am 24.11.2007 fand im Preußenpark wieder ein Doppelturnier statt.
Vom SC Schlaff nahmen Caroline, Detlef und Florian teil. Detlef und Florian starteten im Herrendoppel.

Caroline war als Solist gemeldet und wurde mit einer Überraschungspartnerin "überrascht". Die sich als die nette Japanerin Aki entpuppte.Nachdem wir beim letzten Turnier ziemlich gedemütigt vom Platz schlichen, wurde bereits im Vorfeld und besonders auf der gemeinsamen Autofahrt zum Center über die Erwartungen und möglichen Chancen diskutiert und spekuliert. Schon beim Einspielen merkte man, dass Caroline und Aki überraschend gut zusammenpassten. Bereits in der ersten Partie konnten sie einen lockeren Sieg einfahren.Am Ende erreichten sie einen ausgezeichneten 2. Platz, wobei sie wahrscheinlich das Turnier auch hätten gewinnen können wenn sie etwas besser eingespielt und erfahrener gewesen wären. So waren sie beim Match um den Turniersieg zwar individuell überlegen, aber verloren dennoch knapp.

Ebenfalls mit einem lockeren Sieg deklassierten Florian und Detlef ihre ersten Gegner 21:2 und 21:6. Man sieht an diesem Ergebnis, dass auch andere Schlaffis hier durchaus hätten mithalten können. Allerdings spielten Florian und Detlef auch äußerst konzentriert weiter, obwohl sich der Gegner spätestens nach dem 8:0 im ersten Sazu als hoffnungslos unterlegen darstellte. Am Ende belegten sie einen hervorragenden 3. Platz.

Wir waren mit dem Ergebnis hochzufrieden, obwohl wir durchaus auch Siegchancen hattenund sowohl gegen die späteren Zweiten als auch die Turniersieger in spannenden Spielen erst im dritten Satz unterlagen.Aber eigentlich haben wir schon das optimale herausgeholt, denn das Teilnehmerfeld war durchaus stark. Jeder kämpfte und zeigte nicht nur gewohnt guten Sport sondern brillierte mit ungewohnter Reaktionsschnelligkeit, Raffinesse, ja hier und dort zeigte sich sogar ein kleiner Funken Genialität! Beim Turnier zeigte sich wieder einmal, welch unterschiedliche Konstitution gute Badmintonspieler haben können. So entpuppte sich der vielleicht am unbeweglichsten aussehende Spieler als ein wahrer Schmettertornado, der schließlich sein Doppel zum Sieg führte. Das Turnier hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht, vielen Dank an dieser Stelle an den Veranstalter Horst Zetsche, der die Teilnehmer wieder einmal mit einer Reihe attraktiver Preise verwöhnte, die mehr wert waren als die Teilnahme gekostet hatte.
Neben dem sportlichen Erfolg haben wir vielleicht sogar noch eine neue Mitspielerin, nämlich Aki, gewinnen können, die wir hoffentlich bald mal als Gast bei uns begrüßen dürfen. Unsere vier Rackethelden haben die Farben des Schlaff´s jedenfalls würdig vertreten und unsere Gegner dürften den Namen „Schlaff“ eher als Sarkasmus empfunden haben…
Wir hoffen, dass in Zukunft noch mehr Schlaffis an Turnieren teilnehmen werden, es ist was ganz anderes und Nervenkitzel ist garantiert.

Joachim

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